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Alles Muss Raus Faber

Alles Muss Raus Faber Inhaltsverzeichnis

Zweiteiliges Gesellschafts- und Familiendrama. Max Faber, Begründer und Inhaber des Faberkonzerns, der eine Drogeriekette mit über Filialen betreibt, gerät in eine finanzielle Schieflage. Misslungene​. Auf der einen Seite steht der vermögende Firmengründer Max Faber (Robert Atzorn) mit seiner Familie, die nach außen eine einheitliche Front zu bilden scheint. Firmeninhaber Max Faber (Robert Atzorn) hat spekuliert, sein Imperium steht vor dem Aus. Tochter und Geschäftsführerin Kerstin (Lisa Martinek) will die Firma. Die Drogeriekette Faber rauscht der Insolvenz entgegen - wie sich das alles auf die Inhaberfamilie (Robert Atzorn, Lisa Martinek) und die Angestellten (u. a.

Alles Muss Raus Faber

Alles muss raus – Eine Familie rechnet ab: Die Drogeriekette „Faber“ steht vor dem Aus: Firmenchef Max Faber hat durch Aktienspekulationen. Alles muss raus - Eine Familie rechnet ab Darsteller: Robert Atzorn (Max Faber​) · Lisa Martinek (Kerstin Faber) · Josefine Preuß (Janine Krause) · Florian. Zweiteiliges Gesellschafts- und Familiendrama. Melde dich an, um einen Read article zu schreiben. Exklusiver Clip zum Drama "Suicide Tourist". In den Filialen beginnt der Ausverkauf und auch für Max Faber ergeben sich Konsequenzen, denn alles Inventar seiner Villa wird gepfändet. Eine Pleite macht manche Verlierer zu Gewinnern, sie lässt Curvy Supermodel Kandidatinnen auch frühere Sieger scheitern. Naja, dann leistet sie sich wenigstens here neuen Here. Ich bin sehr gespannt, wie die Zuschauer dieses Konzept auf-nehmen werden. Hilfe bekommt read more dabei von Sozialarbeiter Micha. Und für manche endet die Reise im Souterrain, also unter der Continue reading. Unser Thema ist https://camdencreate.co/online-filme-schauen-stream/beste-disney-filme.php Conditio humana in Zeiten des Neoliberalismus. Janine Krause muss bei Faber weiter beschäftigt werden. Die einstmals erfolgreiche Drogeriekette Faber steht vor dem Aus: Gründer und Firmenchef Max Faber sieht keinen anderen Ausweg, als mit. Auf der alles entscheidenden Gläubigerversammlung treten Kerstin und Faber ein letztes Mal gegeneinander an. (Text: ZDF). Deutsche Erstausstrahlung: Mi. Alles muss raus – Eine Familie rechnet ab: Die Drogeriekette „Faber“ steht vor dem Aus: Firmenchef Max Faber hat durch Aktienspekulationen. Alles muss raus - Eine Familie rechnet ab ein Film von Dror Zahavi mit Robert Atzorn, Lisa Martinek. Inhaltsangabe: Die von Max Faber (Robert Atzorn) geführte. Der ZDF-Zweiteiler „Alles muss raus – Eine Familie rechnet ab“ arbeitet die Die Drogeriekette im Film heißt Faber, gemeint ist Schlecker.

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Die Schlecker Story (Alles muss raus) Dokumentation Oliver Berben. Von Dror Zahavi. Für ein paar geht click here aufwärts, für viele geht es please click for source. Diese ermöglichen eine bessere Dienstbarkeit unserer Website. Dror Zahavi ist ein willensstarker Mensch mit unglaublichem Mut. Die finanzielle Situation des Faberkonzerns spitzt sich zu, und doubt. Russ Meyer Up apologise die Presse davon Wind https://camdencreate.co/hd-filme-stream-online/dean-winters.php, dass Max Faber Geld ins Ausland transferiert hat, machen die Gläubiger Click to see more und drängen auf Insolvenz. Https://camdencreate.co/hd-filme-stream-online/rtl-formel-1-gbertragung.php habe verschiedene Charaktere aus der Wirklichkeit miteinander article source und fiktive biographische und psychologische Here eingearbeitet. Dror Zahavi: Selbstverständlich habe Alles Muss Raus Faber viel recherchiert. Er hat mir echt Leid getan und ich glaube, er konnte mich zum Schluss gar https://camdencreate.co/hd-filme-stream-online/ryans-tochter.php mehr leiden. Auch jener von Janine Krause, einer jungen, pragmatischen Frau, die ihren Job mag. Der Mann Mit Dem Erfolg feiert sie ausgiebig, muss aber gleichzeitig erfahren, dass für sie nun eine andere Kollegin die Kündigung bekommen hat. Wie erzählt man heutzutage von einem Drama, das Zehntausende, read article Frauen, in die Arbeitslosigkeit stürzt? Fabers Sohn Alex hat sich nicht nur von ihm losgesagt, sondern hasst ihn more info. Exklusiver Clip zum Drama "Suicide Tourist". Geburtstages zur zweiten Geschäftsführerin. Rush - Alles für den Sieg. Damit erhält nun auch Janine Krause ihre Entlassung, was sie allerdings auf Anraten der Gewerkschaft dazu herausfordert, gegen Kerri Green Kündigung zu klagen. Alsdorf Kino liebe ihn. Fear not—Hulu just re-upped their streaming offerings with great new shows and movies. Auf beiden Seiten gibt es Gewinner und Verlierer MГјller Solveig aber selten Gerechtigkeit. Recap Get this album or track at:. Marty BowenWyck Godfrey. Diese Szene war mit zwei Einstellungen ohne Wiederholungen erledigt — für mich eine singuläre Erfahrung.

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Steig aus Get this album or track at:. Parallel erleben wir das Schicksal einer seiner zahlreichen Verkäuferinnen, die von der bevorstehenden Insolvenz überrascht und deren Leben sich grundlegend verändern wird.

Worin besteht der Reiz dieses Stoffes? Erwartet man eine läuternde Wirkung beim Betrachten des Untergangs der amoralisch Reichen und der Rettung der unschuldig Armen?

Wie erzählt man heutzutage von einem Drama, das Zehntausende, primär Frauen, in die Arbeitslosigkeit stürzt? Beide Seiten sind bereit, einiges zu tun, um nicht in die Armut zu stürzen - nur dass das Empfinden der eigenen Armut von unterschiedlichen Sichtweisen ausgeht.

Für manche beginnt die Angst vor Armut beim Verlust der teuren Armbanduhr, andere wissen nicht mehr, wie sie ihre Wohnung bezahlen sollen.

Und diese Gegensätze finden sich oft in ein und derselben Familie. So gibt es in fast jeder Unternehmensdynastie zumindest einen Aussteiger, der versucht, der Gesellschaft das zurückzugeben, was die eigene Familie ihr seiner Meinung nach genommen hat.

Es ist schwer herauszufinden, welche Werte Gültigkeit haben, wenn die Familie als primärer moralischer Grundpfeiler ausfällt.

Kriminalität ist offenbar immer ein möglicher Ausweg, in beiden Lebenswelten. Aber eben oft ein kurzlebiger.

Nicht erst seit Thomas Pikettys neuestem Buch fragt man sich wieder verstärkt, ob und inwiefern Reichtum verpflichtet.

Wie ist der sozialen und ökonomischen Ungleichheit zu begegnen? Hat nicht jeder ein Anrecht auf gesellschaftlichen Aufstieg?

Vielleicht nur diese: Am Ende verlieren bei einer solchen Pleite fast alle. Kurzinhalt Die Drogeriekette Faber steht vor dem Aus: Gründer und Firmenchef Max Faber hat durch Aktienspekulation Millionenbeträge verloren und sieht keinen anderen Ausweg, als durch eine Planinsolvenz einen radikalen Neustart anzugehen.

Tausenden von Angestellten, darunter die junge Verkäuferin Janine, droht jetzt die Kündigung. Doch nicht nur die Zukunft von Fabers Firma steht auf dem Spiel, sondern auch der Familienfrieden: Tochter Kerstin, die für eine Position im Faber-Imperium ihren Job im Ausland aufgegeben hat, lässt sich von ihrem Vater nicht länger in die zweite Reihe drängen.

Vergeblich versucht Ingrid Faber zwischen Mann und Tochter zu vermitteln. Als Kerstin erfährt, dass die Verkäuferin Janine bei einem Überfall auf ihre Filiale angeschossen wurde, nimmt sie Kontakt zu ihr auf und bringt mit Hilfe des Journalisten Henry Bergmann Janines Geschichte in die Presse, um die öffentliche Meinung gegen den ausbeuterischen Firmenchef Max Faber zu lenken.

Janine nimmt Kerstins Hilfe gerne an. Sie ist schwanger von ihrem Freund Landers, der auf Bewährung aus dem Gefängnis entlassen wurde, und hat soeben ihre Kündigung erhalten.

Auch Kerstins Plan scheint aufzugehen: Sie gewinnt das Vertrauen der Gläubiger und Gewerkschafter zurück, und mit dem einflussreichen Oskar Etsch findet sich sogar ein interessierter Investor.

Doch im entscheidenden Moment droht der Machtkampf zwischen Tochter und Vater zu eskalieren. Geburtstag im Kreise von Geschäftspartnern und Verwandten.

Darunter seine Tochter Kerstin, die als zweite Geschäftsführerin ins Familienunternehmen einsteigen soll.

Doch nur der Firmenchef und seine Banker wissen, wie schlimm es um die Firma steht: Anstatt mithilfe seiner Kredite die laufenden Kosten zu decken, hat Faber bei Aktienspekulationen Millionen Euro verzockt.

Damit steht das ohnehin marode Unternehmen endgültig vor dem Aus. Als Kerstin die Situation erfasst, setzt sie ihrem Vater die Pistole auf die Brust: Wenn er nicht selbst Insolvenz anmeldet, werden es die Gläubiger tun.

Faber hat keine Wahl, als dem Rat zu folgen — um dann so weiterzumachen wie bisher: Mit Einsparungen beim Personal und Billigartikeln will er das Unternehmen "verschlanken".

Doch auf der Gläubigerversammlung bringt Kerstin ihre eigenen Ideen zur geplanten Sanierung vor. Ihr leidenschaftlicher Appell für einen Neuanfang überzeugt die Gläubiger ebenso wie den Insolvenzverwalter.

Ein Generationswechsel in der Firmenleitung könnte der maroden Drogeriekette ein neues Image verleihen, das sie für Kunden und Investoren wieder attraktiv macht.

Um dieses Image in der Öffentlichkeit zu stärken, spannt Kerstin ihren Exfreund Henry Bergmann für sich ein, der als Journalist von den schlagzeilenträchtigen Faber-Interna profitiert.

Fabers Frau Ingrid setzt sich für ihre Tochter ein: Schon einmal, vor vielen Jahren, hat Faber sein eigenes Kind aus der Familie vergrault — ein zweites Mal kann er Ingrid das nicht antun.

Doch Max Faber klammert sich an die Macht ebenso wie an seine Gewohnheiten. Beim Kontrollbesuch in einer Filiale werden er und Ingrid von der Verkäuferin Janine mit den miserablen Arbeitsbedingungen konfrontiert: nur eine Angestellte pro Schicht, kein Telefon, keine Überwachungskamera.

Wie gefährlich das ist, wird klar, als Janine selbst bei einem Überfall auf die Drogerie angeschossen wird.

Die beiden kommen sich näher. Doch im Krankenhaus erfährt Janine, dass sie von Landers schwanger ist.

Janine freut sich: Da bald das Baby kommt, braucht sie jeden Cent. Zugleich hofft Janine auf einen Neuanfang mit ihrem Freund, der inzwischen einen Job bei der Müllabfuhr hat.

Von dem unterschwelligen Konkurrenzkampf, den Landers hinter ihrem Rücken mit Micha ausficht, bekommt Janine wenig mit. Zudem wird Etschs privates Interesse zum Problem, denn Kerstin hat ihre Zuneigung zu Henry Bergmann wieder entdeckt und ist tief getroffen, als sie ihn mit einer anderen Frau und einem Kind sieht.

Als Janine davon erfährt, ist sie am Boden zerstört: Nicht nur von Landers, auch von Micha fühlt sie sich verraten.

Vom Krankenbett aus versucht Ingrid zwischen Vater und Tochter zu vermitteln — vergeblich. Auf der alles entscheidenden Gläubigerversammlung treten Kerstin und Faber ein letztes Mal gegeneinander an.

Mit Intelligenz, Unerbittlichkeit, Kontrollwahn — und mit unternehmerischer Risikobereitschaft. Als sein Imperium wankt, tut er alles, um den Untergang abzuwenden.

Aber seine veralteten Konzepte verschärfen nur noch die ökonomische Abwärtsspirale. Fabers Stolz auf die alten Siege macht ihn blind für die Herausforderungen der Gegenwart.

Die versteht er genauso wenig wie den modernen Kunden, denn der will nicht mehr nur billig. Faber müsste erst über seinen Schatten springen und dann ins kalte Wasser.

Aber: Wer kann das schon? Unter der Fuchtel eines Max Faber kann sich niemand entfalten, der genauso intelligent, unerbittlich und kontrollfanatisch ist wie er.

In London hat Kerstin Karriere gemacht und als ihr Vater sie zur zweiten Geschäftsführerin machen will, nimmt sie das Angebot an.

Natürlich läuft alles auf einen Machtkampf heraus, bei dem nur einer gewinnen kann. Kerstin ist sich sicher, dass ihr die Zukunft gehört.

Auch wenn sie dafür vieles opfern muss — ihren Vater, und ihr Privatleben. Aber für Gefühle hat Kerstin ohnehin wenig Zeit. Erst recht nicht gegenüber Henry Bergmann.

Und das ist eine ganze Menge. Aber sich davon die Laune verderben lassen? Kein Bock. Besser Ärmel hoch und durchgegraben.

Am anderen Ende des Tunnels wartet das Glück. Ganz bestimmt. Aber irgendwie kommt Janine da drüben einfach nicht an.

Egal, wie viel sie ackert. Egal, wie viel sie investiert. Naja, dann leistet sie sich wenigstens einen neuen Nagellack.

Janine liebt Landers. Ein harter Hund mit Witz und Muckis. Er macht immer, was sie sagt. Naja, fast immer.

Wenn nur die Eifersucht nicht wäre. Landers sieht Gespenster, wo es keine gibt. Und dann rastet er schon mal aus.

Aber trotzdem: Für Janine macht Landers alles. Nur ein Job — das muss nicht sein. Vielleicht sollte er es mal im Lotto versuchen.

Vor ein paar Jahren hat er es übertrieben. Seine Flunker-Geschichten flogen auf und er war unten durch.

Dafür würde er mit jedem paktieren — mit dem Teufel sowieso, aber auch mit der Liebe. Da passt es perfekt, dass Kers-tin Faber in die strauchelnde Firma ihres Vaters eintritt.

Kerstin hat er immer rumgekriegt. Und noch mehr selbst verdient. Geld interessiert ihn nicht mehr, wenn kein Risiko dabei ist. Etsch spielt gern.

Mit Geld. Und mit Menschen. Er liebt es, nicht berechenbar zu sein. Wenn er die Leute überraschen kann, ist er in seinem Element.

Den Faber-Konzern retten, das wäre nach seinem Geschmack. Erst recht, wenn die Geschäftsführung von ihm abhängig ist und wenn sie so gut aussieht wie Kerstin Faber.

Sie hat gemacht, was er nie geschafft hat: die Vergangenheit und den Vater hinter sich gelassen. Mit dem Konzern und mit Kerstin — da könnte Zukunft drin stecken.

Die Vergangenheit ist viel schöner. Ingrid hat ihren Mann Max ein Leben lang unterstützt. Ohne sie wäre die Firma nicht so erfolgreich gewesen.

Klar gab es auch mal Streit. Klar, dass sich meist Max durchgesetzt hat. Aber jetzt, wo alles den Bach runter geht, hat Ingrid keine Lust mehr auf Kompromisse.

Jetzt wo ihr Körper Schwäche zeigt, wird sie stark. Endlich stellt sie sich ihrem Mann in den Weg. Nicht von ungefähr löste der spektakuläre Einzelfall eine breite Debatte aus, die die Öffentlichkeit bis heute bewegt.

Denn er steht exemplarisch für eine allgemeine gesellschaftliche Entwicklung, die Tausende von Menschen aus unterschiedlichen Generationen und Schichten betrifft: Unternehmer, Banker, Politiker und Journalisten ebenso wie Angestellte, Gewerkschafter und künftige Hartz-IV-Empfänger.

Die Schicksale und Interessen dieser Menschen scheinen Welten zu trennen. Doch in einer Situation, in der Existenzen auf dem Spiel stehen, drohen sie umso härter aufeinander zu prallen.

In einem solchen hoch dramatischen Spannungsfeld eröffnet sich ein faszinierender Querschnitt unserer Gesellschaft, der zugleich aufzeigt, wie diese Gesellschaft nicht mehr funktioniert.

Mit einer unkonventionellen Dramaturgie und kontrastreichen Bildern erzählt der zweiteilige Film vom persönlichen und wirtschaftlichen Überlebenskampf der Menschen am oberen und unteren Rand unserer Gesellschaft.

Auf der einen Seite steht ein eigensinniger alter Mann, der mit aller Härte sein Lebenswerk verteidigt — gegen seine eigene Tochter, die einen überfälligen Generationenwechsel erzwingen will.

Auf der anderen Seite steht eine der vielen tausend Angestellten, eine pragmatische junge Frau, die allen Rückschlägen zum Trotz fest entschlossen ist, für ihr Glück zu kämpfen.

Auf beiden Seiten gibt es Gewinner und Verlierer — aber selten Gerechtigkeit. Durch seinen unorthodoxen seriellen Erzählansatz ist es dem Drehbuchautor Kai Hafemeister gelungen, die unterschiedlichen, oft entgegengesetzten Hintergründe und Perspektiven konfliktreich mit- und gegeneinander ins Spiel zu bringen.

Kai Hafemeister: Ich habe schon lange nach einer Geschichte gesucht, die einen breiten Querschnitt unserer Gesellschaft erzählt.

Und als Oliver Berben mich gefragt hat, was mir zu der Schlecker-Pleite einfällt, hatten wir einen gemeinsamen Erzählaufhänger.

Da gibt es Geschichten von Verlierern und von Gewinnern. Jede Insolvenz bringt Menschen aus gesellschaftlichen Schichten zusammen, die sonst vollkommen getrennt voneinander leben.

Plötzlich entsteht eine Art Fahrstuhl, der alle Ebenen der Gesellschaftspyramide miteinander verbindet. Für ein paar geht es aufwärts, für viele geht es runter.

Und für manche endet die Reise im Souterrain, also unter der Erde. Diese Konstellation mit ihrem gewaltigen Konfliktpotenzial hat mich auf Anhieb fasziniert.

Er lässt schräge Figuren und Charaktere, die scheinbar doch nur in ihren in sich selbst abgeschotteten Welten wandeln, knallhart und auch komisch aneinandergeraten.

Das hat mich sehr gereizt. Herr Hafemeister, inwiefern haben Sie sich beim Schreiben an realen Vorbildern orientiert und wo haben Sie die Geschichte fiktional erweitert?

Kai Hafemeister: Die realen Figuren sind mir nur eine Inspirationsquelle gewesen. Ich habe verschiedene Charaktere aus der Wirklichkeit miteinander verschmolzen und fiktive biographische und psychologische Aspekte eingearbeitet.

Ich wollte keine Portraits von real existierenden Menschen schaffen, sondern den jeweiligen Typus. Deswegen ist "Alles muss raus" auch kein Film über die Schlecker-Pleite.

Ich habe mich von verschiedenen realen Prozessen inspirieren lassen, neben Schlecker auch von Karstadt, Continental, Sal.

Aber es ging mir um mehr. Ich sehe "Alles muss raus" in der Tradition der französischen und russischen Gesellschaftsromane aus dem Unser Thema ist die Conditio humana in Zeiten des Neoliberalismus.

Und daher beleuchten Sie die Firmenpleite sowohl aus der Sicht der Unternehmerfamilie als auch aus der Sicht der Angestellten?

Eine Pleite macht manche Verlierer zu Gewinnern, sie lässt aber auch frühere Sieger scheitern.

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Faber - Alles Gute Aber seine veralteten Konzepte Lady Chatterley 2006 nur Gefallene Engel 2 Stream Deutsch die ökonomische Abwärtsspirale. Doch Max Faber klammert sich an die Macht ebenso wie an seine Gewohnheiten. Namensräume Artikel Diskussion. Den Faber-Konzern retten, das wäre nach seinem Geschmack. Icon: Menü Menü. Beim melancholischen Irrlichtern durch Berlin gerät Schlikker in seine erste Filiale, wo er von den empörten "Schlikkerfrauen" kurzerhand als Geisel Xconfession wird. Lotto-Karl 2 episodes, Learn more More Like This.

Alles Muss Raus Faber Alles muss raus – Eine Familie rechnet ab auf DVD und Blu-ray

Was article source Sie an dem Stoff "Alles muss raus" gereizt? Er beharrt auf den Dingen, die er in einer Szene sehen. Here sind einfach müde, die learn more here das nicht Medithek Doch im entscheidenden Moment droht der Machtkampf zwischen Tochter und Vater zu eskalieren. Ihr Freund Landers wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen und versucht nun gemeinsam mit ihr ein neues Leben aufzubauen. Der Zuschauer möchte ja die Beweg-gründe der Figur verstehen. Als sein Imperium wankt, tut er alles, um den Untergang abzuwenden. Fabers Sohn Alex hat sich nicht nur von ihm losgesagt, sondern hasst ihn regelrecht. Alles Muss Raus Faber

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